Selfkant_Wappen_1

Die Süsterseeler Marienkapelle, gelegen in der Nähe des Herkenrather Laubwäldchens, das im Volksmund „Et Herkender” genannt wird, gilt auch heute noch als markanter Punkt in den weiten Feldgemarkungen zwischen den Ortschaften Süsterseel, Hastenrath und Gangelt etwas abseits von der von den Niederländern erbauten und quer durch den Selfkant führenden ehemaligen Transitstraße Schinveld - Koningsbosch (heute Landstraße 410). Die kleine Kapelle ist über viele Jahrzehnte, fernab vom Lärm und der Hektik des Alltagsgeschehens, ein Ort der Besinnung, des stillen Gebetes und der Begegnung mit Gott geblieben. Über dem Portal befindet sich, eingemeißelt neben einem Blumenkreuz und der Jahreszahl 1883, die Inschrift: "0 Maria, Königin des Heiligen Rosenkranzes, bitte für uns". Den Innenraum schmückt ein neugotischer Holzaltar mit der Statue der hl. Gottesmutter und dem Jesuskind. Dieser Altar, ursprünglich der heiligen Kirchenpatronin Anna geweiht, gehörte noch vor einigen Jahrzehnten zu den Ausstattungsstücken der Pfarrkirche St. Hubertus Süsterseel. (www.heimatvereinigung-selfkant.de)